Der Wille

200 Seiten, ISBN: 3933321735, € 19,90

Klappentext:

Auf 200 erhellenden und mitreißenden Seiten verschafft Tom Amarque dem Leser immer wieder neue integrale Perspektiven zu einem der interessantesten Phänomene menschlichen Seins: DEM WILLEN. Dieses zentrale Thema des Buches wird im Kontext der Evolution der menschlichen Psyche behandelt. Welche Rolle spielt "Wille" in der Weiterentwicklung eines jeden? Wie formen wir "Wille" bewusst aus? Indem Tom Amarque diese und viele Fragen mehr beantwortet, räumt er auf mit unzeitgemäßen Vorstellungen davon, was "Wille" eigentlich bedeutet und bedeuten sollte. Dieses Buch schafft es, zugleich philosophisch tiefgründig und konkret umsetzbar zu sein. Ein Standardwerk für jeden integral Strebenden und jeden, der sich bewusst mit seinem Denken und Handeln auseinandersech selbst und in der Welt positiv zu wirken und an der Entwicklung erfolgreich teilzuhaben.

Der Wille, mein zweites Buch, erschien 2009, und bildete die zweite Säule - neben dem Beobachten, welches ich in die Evolution der Psyche beschrieb - der 'Performanz-Philosophie'. Im Vordergrund steht hier natürlich der Wille ...

Persönlich habe ich eine tiefe Affinität zu diesem Thema - weitaus mehr als zu den anderen Themen, die mich beschäftigen.  Eine Psychoanalyse würde da wahrscheinlich interessantes Material zutage födern. Mein primärer Blickwinkel auf die Welt ist von seiner Charakterstruktur her eher konstruktiv und Willensspezifisch, daher liegt mir der radikale Konstruktivismus, die Systemtheorie und auch die Mystik kaum überraschend sehr am Herzen.

Das führt auf der anderen Seite leider aber auch dazu, dass ich intersubjektiven und kommunalen Aspekten und Formen des Seins zunächst einmal und wahlweise skeptisch, ironisch oder sarkastisch gegenüberstehe, obwohl mit die Notwendigkeit des intersubjektiven gemeinschaftlichen Dialoges und Seins durchaus bewusst ist --- ansonsten würde ich freilich nicht schreiben. Aber die extremen Formen des individuell-konstruktivistischen Denkens stören mich nicht so sehr wie die extremen Formen des Kommunalen, wie man es in gewissen Workshop und Seminaren gerne findet. Vielleicht ist es einfach eine gesunde Antipathie deutschen Konformitätsdruck und Gruppendenken gegenüber. Wie gesagt: Die Psychoanalyse würde hier wahrscheinlich viel Material an die Oberfläche bringen.

Auf der anderen Seite: Welche Philosophie kann man schon unabhängig von den Neigungen und Eigenschaften seiner Schöpfer betrachten?   

Wie dem auch sei: Ich präsentierte hier in diesem Buch ein erstes Stufenmodell der Entwicklung des Willens und wie diese unterschiedlichen Formen des Willens auch zu bestimmten Sinn- und Weltkonstruktionen führen.

Auch in diesem Buch ist die Argumentation hauptsächlich existenziell und performativ. Die Argumente ergeben nur Sinn, wenn man bestimmte Persektiven auf Perspektiven einnimmt, Beobachtungen zu Beobachtungen macht und der schlicht Logik der Argumentation folgt.